Was man beachten muß, um die Solartechnik am Eigenheim nutzen zu können!
Wie bei allen hoch technologisierten Verfahren, setzt auch die Nutzung von Solartechnik gewisse Bedingungen voraus. Nicht jedes Gebäude ist für die Nutzung von Solartechnik geeignet, ja es gibt sogar ganze Regionen, in denen der Einsatz von Solartechnik nicht unbedingt empfohlen wird. Die meisten Bestandsimmobilien jedoch lassen sich mit überschaubarem wirtschaftlichem Aufwand auf die Gewinnung von Solarenergie umrüsten, so dass die Nutzer von ihren Investitionen profitieren können.
Am wirtschaftlichsten und effektivsten lässt sich eine Solaranlage immer dann implementieren, wenn sie bereits beim Bau des Trägers - also der Immobilie, an der sie ausgerichtet wird - berücksichtigt und fachkundig eingeplant wird. Die Planung bezieht hier nicht nur die mögliche Dachfläche und Solarpanel-Auslastung mit ein, sondern kalkuliert auch Speicherkapazitäten, Verrohrung und Leitungsverlauf. So lässt sich eine Anlage ideal mit dem Neubau eines Gebäudes errichten und den örtlichen Gegebenheiten optimal anpassen.
Eine Nachrüstung bei bereits bestehenden Immobilien oder Trägern ist zwar aus rein technischer Sicht in den meisten Fällen möglich und machbar, muss aber dediziert auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Spezielle Anforderungen an das Hausdach werden gestellt, damit die Solarpanels sicher und windresistent befestigt werden können. Nicht selten ist dazu eine teilweise oder ganze Neugestaltung eines bestehenden Daches notwendig. Vor einer solchen Ausgabe sollte sich der Hausbesitzer genau ausrechnen lassen, wieviel Jahre Nutzungszeit er später für die Amortisation seiner Investition benötigt.
Solaranlagen sind nahez verschleissfrei und insgesamt wartungsarm, das macht sie zu einer lohnenswerten einmaligen Investition. Sie werden über Sonnenenergie gespeist, die sie in Wärme, Heizenergie und je nach Ausstattung auch in Strom umwandeln können. Der Benutzer profitiert also von der ihm täglich kostenlos zur Verfügung stehenden Sonnenenergie und kann einen erheblich großen Teil seiner Heizungs- und Stromkosten mit Hilfe von Solarenergie einspeichern. Dies funktioniert übrigens auch an sonnenarmen Tagen im Winter.
Solarenergie ist umweltschonend und produziert keine gesundheitsschädlichen Abfallstoffe oder gar Treibhausgase. Ihre Anwendung ist einfach, ihre Verbreitung dehnt sich von Jahr zu Jahr aus. Mittlerweile sind bereits Systeme für den Selbstbau auf dem Markt. |